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Vorbereitung zur Untersuchung

Tragen Sie bitte Kleidung, die leicht abzulegen ist, da Sie sich bis zur Taille für die Untersuchung ausziehen. Bitte kein Deodorant oder Creme im Brust- und Achselbereich benutzen, da Beeinträchtigungen der Qualität der Röntgenbilder möglich sind. Lange Haare bitte zusammen binden.

Anmeldung Empfang der Screening-Einheit

Geben Sie Ihre Versichertenkarte sowie den ausgefüllten Fragebogen ab. Ihnen werden zusätzlich noch ein paar Fragen zu Brustkrebs-/Eierstockkrebserkrankungen in Ihrer Familie sowie zu Ihrer Medikamenteneinnahme (Hormone) gestellt.

Anschließend nehmen Sie im Wartebereich Platz, wo Sie dann eine Radiologische Fachkraft in Empfang nimmt. Diese befragt Sie vor der Untersuchung nach Beschwerden und Erkrankungen der Brust und bespricht mit Ihnen den Fragebogen.

Untersuchung

Von Ihren Brüsten werden je zwei Aufnahmen in unterschiedlichen Positionen erstellt (Durchleuchtung  von oben nach unten sowie schräg von der Mitte her zur Seite). Um das Gewebe gut darstellen zu können, wird die Brust kurz zusammengedrückt. Dieses Zusammendrücken kann unangenehm, manchmal auch schmerzhaft sein. Der Druck ist aber notwendig, um mit möglichst geringer Strahlendosis aussagekräftige Aufnahmen zu erstellen.

Befundung

Bei der Auswertung der Mammographie-Aufnahmen wird im Screening-Programm ein hoher Sicherheitsstandard verlangt. Zwei Fachärztinnen oder Fachärzte analysieren unabhängig voneinander die Aufnahmen Ihrer Brust Millimeter für Millimeter.

Konferenz

Wurde auf den Röntgenaufnahmen eine Auffälligkeit entdeckt, werden die Bilder gemeinsam mit der Leiterin oder dem Leiter der Screening-Einheit erneut besprochen. Das geschieht in einer wöchentlich stattfindenden Konferenz.

Ergebnis

Sie erhalten das Untersuchungsergebnis in der Regel innerhalb von einer Woche per Brief. Da allen Verantwortlichen bewusst ist, dass die Zeit des Wartens auf das Ergebnis für Sie belastend sein kann, wird keine Zeit vergeudet. Manchmal kann es aber zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommen.

Befund unauffällig

Bei etwa 95 Prozent aller Frauen zeigt die Mammographie keinen Hinweis auf Brustkrebs. Diesen Frauen wird schriftlich mitgeteilt, dass sie in zwei Jahren wieder zum Mammographie-Screening eingeladen werden.

Befund auffällig

Zeigen Ihre Röntgenbilder Veränderungen, die abgeklärt werden sollten, werden Sie zu einer Abklärungsuntersuchung eingeladen. In den überwiegenden Fällen handelt es sich um harmlose Veränderungen. Es ist hilfreich, wenn Sie Unterlagen zu früheren Untersuchungen und Ihre Medikamentenliste mitbringen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass fünf von sechs Frauen, die zu einer weiteren Untersuchung eingeladen werden, keinen Brustkrebs haben.